INTERVIEW MIT DEM CHEF DE CUISINE

Welche nationalen Küchen inspirieren Sie?

Mich inspirieren Küchen, in den auf einen natürlichen Geschmack Wert gelegt und versucht wird, diesen noch zu betonen. Ich verwende nicht besonders viele Gewürze, denn ich denke, sie können die natürlichen Eigenschaften eines Produkts zerstören. Beim Essen sollten wir den Grundgeschmack mit begleitenden Geschmacksnoten spüren, und nicht umgekehrt.

Experimentieren Sie gern oder halten Sie sich eher an Rezepte?

Meiner Meinung nach existiert ein Gericht zunächst in der Vorstellung seines Schöpfers. Allerdings sagt man auch, dass die Phantasie das Schatzkästlein gesammelter Erfahrungen ist. Ich bemühe mich daher, verschiedene Küchen auszuprobieren und eine interessante Synthese zwischen Geschmack und Textur zu finden. Es ist schön, neue Geschmacksnoten zu kreieren, und noch schöner ist es, klassische Geschmacksnoten neu zu interpretieren.

Welche Aspekte berücksichtigen Sie beim Zusammenstellen der Speisekarte am meisten?

Das Wichtigste ist der Gast. Wenn ich eine Speisekarte nach meinem Geschmack zusammenstellen würde, wäre das Hauptgericht Zartbitterschokolade.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Zutaten aus?

Die meisten Zutaten stamme direkt aus dem landwirtschaftlichen Betrieb des „Harmony park“, Wir setzen keine Kunstdünger ein, daher ist unsere Ernte vielleicht nicht reichhaltig, dafür ist der Geschmack aber ohne Zweifel besser als der von reich gedüngten Pflanzen. Vieles wird auch im Wald gesammelt. Wir arbeiten außerdem mit Landwirten der Umgebung zusammen, so dass die Produkte, die wir für die Zubereitung unserer Speisen verwenden, grundsätzlich regionaler Herkunft sind.

Was ist das Erfolgsgeheimnis des „Simboly“-Restaurants?

Ein enthusiastisches, gut eingespieltes und hingebungsvolles Team mit einer Leidenschaft für Esskultur.